Städte

 

Kutná Hora – historische Stadt des Jahres 1999

 
 
 

… gehört zu den historisch bedeutendsten Städten in der Tschechischen Republik, zu Recht wird sie als Schatztruhe und Juwel des Landes geschätzt. Ihre Geschichte fing Sie im frühen Mittelalter zu schreiben an, mit dem Silberabbau wuchs die Bedeutung. Im Jahre 1995 wurden der historische Stadtkern, der St.Barbara-Dom und die Kathedrale Mariä Himmelfahrt im Stadtteil Sedlec in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Praktische Informationen:

Informationszentrum – Infozentrum

Palackého náměstí 377, 284 01 Kutná Hora

+420 327 512 378, fax:  +420 731 801 004, www.infocentrum.kh.cz, infocentrum@kh.cz

 

Wir empfehlen zu besuchen:


Der St. Barbara-Dom UNESCO

Ein einzigartiges Werk der hoch- und spätgotischen Architektur, der Bautätigkeit wurde im Jahr 1388 von der Bauhütte von Peter Parler eröffnet.

Die Fonleichnamkapelle

In unmittelbarer Nähe zum St. Barbara-Dom wurde in der Hälfte der Achtziger des 14. Jahrhunderts der Bau des Karners bzw. der zweistöckigen Friedhofskapelle mit Beinhaus begonnen.

Das böhmische Silbermuseum, die Burg

Die erste Erwähnung über diesen Bau stammt aus dem Jahr 1312. Der Bergbauunternehmer und königliche Beamte Jan Smíšek aus Vrchoviště kaufte im Jahr 1490 die Burg und die ursprünglich geschlossene Burg wandelte sich zu einem prunkhaften Patriziersitz.

Der Welsche Hof

Am Ende des 13. Jahrhunderts erfüllte er die Funktion einer Stadtburg, mit der Münzreform unter König Václav II. im Jahre 1300 wurden alle bis zu dieser Zeit funktionierenden Münzprägestätten hierher verlegt und es wurde die Prägung des Prager Groschens eingeführt.

Die Abtei von Sedlec – die Kathedrale Mariä Himmelfahrt -UNESCO , das Beinhaus

Die Kathedrale Mariä Himmelfahrt – die älteste gotische Kathedrale in Mitteleuropa, wurde bei dem Kloster von Sedlec erbaut. In den Jahren 1699 – 1709 erstellte sie der Baumeister Jan Blažej Santini Aichl im Geiste der barocken Gotik. Die innere Ausschmückung stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Das Beinhaus – die Friedhofskapelle aus dem Ende des 14. Jahrhundert wurde von J. B. Santini Aichl barock umgestaltet. Dir Ausschmückung wurde ausschließlich aus menschlichen Knochen vorgenommen (die Überreste von schätzungsweise 40.000 Menschen).

 

Lassen Sie sich nicht entgehen:


Die Galerie GASK – das Jesuitenkolleg

Die Galerie der Mittelböhmischen Region „GASK“ – die zweitgrößte Galerie in der Tschechischen Republik

Das Sport- und Erholungsareal KLIMEŠKA

Das Gelände zur ganzjährlichen Nutzung bietet überdachte Schwimmbecken (mit Fitness-Studio und Sauna), ein Schwimmbad mit Wasserattraktionen, Pools, und Rutschen.

Das Museum Omas Kinderwägen: „Babiččiny kočárky“

Das Museum stellt historische Kinderwägen für Kinder und Puppen aus den Jahren 1860 – 1960 vor, es sind ungefähr 180 Modelle gesammelt.

 

Vergessen Sie nicht auch weitere historische Städte zu besuchen:

 

Čáslav

Die Stadt wurde um die Hälfte des 13. Jahrhunderts vom König Přemysl Otakar II. gegründet. Das Erscheinungsbild des historischen Zentrums dominiert ein ausgedehnter Platz mit barocker Mariensäule, einem Denkmal für Jan Žižka aus Trocnov von dem Bildhauer J. V. Myslbek und dem barocken Rathaus aus dem 18. Jahrhundert, wo man im Žižka-Saal würdevoll die sterblichen Überreste des Feldherrn Jan Žižka aus Trocnov aufbewahrt. Es befindet sich hier eine der ältesten und am besten erhaltenen Stadtbefestigungen in Tschechien mit dem Otokar-Turm aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts.

Informationszentrum – Infozentrum

Náměstí Jana Žižky z Trocnova 197, 286 01 Čáslav

+420 327 300 265, fax +420 327 300 267, www.meucaslav.czinfo@meucaslav.cz

Das Stadtmuseum Čáslav gehört zu den ältesten Bauernmuseen in Tschechien

Die Kirche St. Peter und Paul – Aussichtsturm

Die ursprüngliche Kirche war romanisch, im 13. Jahrhundert entstand ein frühgotisches Presbyterium und im 14. Jahrhundert eine dreischiffige Kirche und die Kapelle Mater Dolorosa. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurden der Bau der Türme und der Kirchenumbau im spätgotischen Stil begonnen. In den Jahren 1908 – 1911 führte der Architekt Kamil Hilbert die letzten Ausgestaltungen der Kirche zu Ende. Zu dieser Zeit wurden in einer Nische der Marienkapelle die Überreste von Jan Žižka aus Trocnov gefunden. Der Aussichtsturm ist 88,5m hoch.

 

Kolín

Die Stadt Kolín wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Přemysl Otakar II. gegründet und liegt in der fruchtbaren Niederung an beiden Ufern der Elbe. Den historischen Stadtkern dominiert die gotische Kirche St. Bartholomäus, an deren Fertigstellung sich nach einem Brand im 14. Jahrhundert auch die Bauhütte von Peter Parler beteiligte. Im neunzehnten Jahrhundert wurde Kolín ein wichtiges Industriezentrum. Die Stadt ist durch das Festival „Kmochův Kolín“ für seine Anhänger der Blasmusik bekannt.

Informationszentrum – Infozentrum

Na Hradbách 157, 280 02 Kolín 1

+ 420 321 712 021, + 420 774 138 197, www.infocentrum-kolin.czmic@mukolin.cz

Die Synagoge – ist eines der ältesten und wertvollsten Denkmäler seiner Art auf dem Territorium Tschechiens. Der Bau seiner elementaren Abschnitte wurde im Jahr 1696 beendet.

Das Regionalmuseum in Kolín - ist in drei Abteilungen geteilt. Die Abteilung Kolín ist unterteilt in das Dvořákmuseum der Vorzeit und einer ständigen Ausstellung „Die Königsstadt Kolín im Mittelalter“ und „Das Bürgerhaus“ im Haus „Červinkovský dům“. Die sog. Alte Schule lockt Besucher in die Ausstellung über die Schlacht bei Kolín. Die zweite Abteilung ist das Museum von Kouřim zusammen mit einem Freilichtmuseum von traditionellen Bauten, die dritte Abteilung ist das Museum der Region Podlipansko in Český Brod (mit interaktiver Ausstellung der Schlacht bei Lipan).

 

Poděbrady

Die Stadtgeschichte reicht weit vor die Anfänge des tschechischen Staates. Nahe einer Furt über den Fluss Elbe, die an einem bedeutenden Handelsweg nach Ostböhmen und weiter nach Polen liegt, entstand eine uralte Siedlung. Ihre Lage lies den Namen der Stadt entstehen - unter der Furt: „pode brody“ - Poděbrady

Ihre größte Blütezeit verzeichnete die Herrschaft von Poděbrady unter den Herren aus Kunštát, besonders unter der Herrschaft der bekanntesten Figur dieses Geschlechts - Jiří z Poděbrad. Auf sein Geheiß hin wurde Poděbrady im Jahre 1472 zur Stadt ernannt.

Informationszentrum – Infozentrum

Jiřího náměstí 19, 290 01 Poděbrady

+ 420 325 511 946, www.polabi.com, ticpodebrady@polabi.com

Das Elblandmuseum

Teil des Museum ist auch ein denkmalgeschütztes Spital aus dem Jahr 1444, genannt Kunhuta und ein ehemaliges Kloster aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Finden Sie hier eine ständige Ausstellung über die Natur von Poděbrady und ihrem Schutz, der Urzeit Poděbradys, der Geschichte Poděbradys vom 10. bis 18. Jahrhundert und „Aus der Geschichte Poděbradys Bädertum“.

Das Denkmal von König Jiří z Poděbrad ist in einer ehemalige Burgkapelle und dem sog. König-Jiří-Geburtssaal untergebracht, die einzigen als Sehenswürdigkeit hergerichteten und öffentlich zugänglichen Räume im Schloss von Poděbrady.

 

Nymburk

Die Königsstadt Nymburk wurde von Přemysl Otakar II. um das Jahr 1275 gegründet. Der historische Kern mit seiner mittelalterlichen Burganlage, der Kirche St. Ägidius und weiteren Sehenswürdigkeiten wurde im Jahr 1992 als städtische Denkmalzone ausgerufen. In der Stadt lebte der junge Schriftsteller Bohumil Hrabal (Museum, Brauerei)

Informationszentrum – Infozentrum

Náměstí Přemyslovců 165, 288 28 Nymburk

+420 325 512 433, www.město-nymburk.cz,  infocentrum@meu-nbk.cz

Mittelalterliche Festigung

Im Jahr 1280, gerade mit dem Bau der Kirche des St. Nikolaus (heute St. Ägidius), setzte die Errichtung einer Stadtbefestigung los. Der geziegelte Gurt der Befestigung mit etwa 52 Türmen und 4 Zugangstoren wurde von einem Verteidigungs-Wassergraben umgeben – den kleinen Wällen. Später wurde er noch durch eine Pläner-Mauer und weiteren Gräben ergänzt – den großen Wällen. Die komplett erhaltene doppelte Wasserbefestigung und einen Teil der Ziegelmauer können Sie bis heute in der Stadt sehen. Und: frei zugänglich

Das Volkskundemuseum

Das Museum bietet 3 ständige Ausstellungen: eine Ausstellung über Bohumil Hrabal (das Leben, das Werk und persönliche Gegenstände des eng mit der Stadt verbundenen Schriftstellers, es fehlen nicht einmal eine zeitgenössische Kneipe mit der Möglichkeit das Bier aus „Postřižiny“ während einer Dokumentarfilmvorführung zu kosten), „Nymburk im Wandel der Zeit“ (archäologische Funde) und „Aus der Geschichte der Eisenbahn“ (Eisenbahnmodelle, Gleisbau, Eisenbahn-Werke und eine einzigartige Wohnsiedlung für Eisenbahner).

 

Beroun

Die Stadtgeschichte reicht in Mitte des 13. Jahrhunderts, als der König Přemysl Otakar II. sie erstmals in seiner Schrift an das Kloster in Ostrava erwähnt. Heute ist Beroun ein Touristenziel in der Nähe der zwei geschützten Landschaften Křivoklátsko und Český kras. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören das Rathaus, die Burgbefestigung, das Prager und Pilsener Tor und das Museum der Region Český kras.

Informationszentrum – Infozentrum

Husovo náměstí 69, 266 01 Beroun

+420 311 654 321; www.město-beroun.cz,  mic@muberoun.cz

Die Burgbefestigung mit dem Pilsener und Prager Tor

Die Stadtbefestigung von Beroun gehört zu am meisten erhaltenen Bastionssystemen in der Tschechischen Republik.

Die Burg Karlštejn

Die gotische Burg lies der König Karl IV. ursprünglich zum Schutz der Reichs-, aber auch böhmischen Kronjuwelen und von Heiligen-Reliquien errichten. Vereinzelt der ursprüngliche Wandschmuck – ein Zyklus von Tafelbildern des Meisters Theodorik.


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