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Nový Jičín – historische Stadt des Jahres 2001

 
 
 

Eine malerische und von Geschichte durchdrungene Stadt, die in der Hügellandschaft der Unteren Beskyden liegt. Das Zentrum bildet ein Platz von unregelmäßiger Form und Arkadengängen zu allen vier Seiten. Das Schloss „Žerotínský zámek“ beherbergt eine ständige Ausstellung über die in der Stadt traditionsreiche Hut-Manufaktur. Kulturliebhaber kommen im Theater „Beskydské divadlo“ oder im Kino „Květen“ auf Ihre Kosten. Die Stadt bietet eine Reihe an Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung: ein Schwimmbecken, Tennisplätze, einen Squash-Court, ein Eisstadion, eine Basketballhalle und mehr.

Praktische Informationen:

Informationszentrum – Infozentrum

Masarykovo nám. 45, 741 01  Nový Jičín

+420 556 701 888, www.novyjicin.mic.cz, icentrum@novyjicin-town.cz

 

Wir empfehlen zu besuchen:

 

Das Rathaus

ist eines der markantesten Häuser am Stadtplatz und ist durch seinen Turm mit Uhr und Aussichts-Umgang besonders hervorgehoben.

 

Das Schloss „Žerotínský zámek“

Durch den Umbau am Ende des 15. Jahrhunderts entstand ein Renaissance-Schloss. Heute befindet sich hier das Museum der Region Novojičínsko, dessen Ausstellung einen Überblick über die Entwicklung der Hut-Mode und die Stadtgeschichte vermittelt. In den historischen Schloss-Sälen werden auch regelmäßig museale Ausstellungen organisiert.

Die alte Post: „Stará pošta“

Charakteristisch für das Neorenaissance-Gebäude aus dem Jahr 1563 sind die zwei Arkaden-Balkons. Gäste waren hier unter anderem der russische Zar Alexander und der berühmte General Suworow.

Die Bastion der Stadtbefestigung

Die südöstliche Bastion aus sechs Flanken hat ein Gemäuer aus Bruchsandstein, das mit rechtwinkligen Scharten ausgestattet ist, zum Teil auch mit Gittern aus der Renaissance, sowie Schlüsselscharten.

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Der monumentale Bau aus dem 18. Jahrhundert ahmt die schlichten Formen der nordischen Jesuitenkirchen nach. Innerhalb der Kirche zieht der Hauptaltar mit St. Peter und Paul-, sowie St. Kyrill und Method – Figuren, die Aufmerksamkeit auf sich.

Das städtische Denkmalschutz-Gebiet Nový Jičín

ist eines der schönsten städtischen Denkmalschutz-Gebiete Tschechiens. Sein Herz ist ein einzigartiger viereckiger Platz im unmittelbaren Stadtzentrum mit vielen historischen Häusern und Arkadengängen auf allen vier Seiten des Platzes. Sie können das wertvollste Bürgerhaus aus dem Jahr 1563, die sog. Alte Post, besichtigen. Optische Mitte des Platzes in die Pestsäule mit Marienstatue aus dem Jahr 1710.

Das Theater „Beskydské divadlo“

Das ursprüngliche Neorenaissancegebäude stammt aus dem Jahr 1866, als es als deutsches Gemeinschaftshaus für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen diente.

Das Kino

wie aus einer anderen Welt sticht im historischen Stadtkern der funktionalistische Bau des städtischen Kinos heraus. Er wurde im Jahr 1930 vom Wiener Architekten Leo Kammel geschaffen.

Die Basketball-Halle mit Hallen- und Freibad

Nový Jičín ist nicht nur Stadt der Hüte, sondern auch des Basketballs. Während der Saison werden hier Erstliga-Spiele absolviert.

Das städtische Sportzentrum

ein Sportzentrum, das ein Eisstadion, eine ABC-Halle für Ballsport, eine Kegelbahn, ein Fussballstadion mit ganzjährigem Betrieb auf Kunstrasen und Tennisplätze inklusive Halle umfasst.

 

Vergessen Sie nicht auch weitere historische Städte zu besuchen:


Valašské Meziříčí

Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Rožnovská Bečva und Vsetínská Bečva und ist zugleich das Portal zu dem Gebirge der Mährisch-Schlesischen Beskyden. Zwei Flüsse, zwei Städte, zwei Rathäuser, zwei Schlösser. Valašské Meziříčí, eine Perle über dem Fluss Bečva. Ein Besuch des anziehenden Zentrums der Region Valašsko kann für ausländische und einheimische Touristen eine willkommene Bereicherung in ihrem Ausflug sein. Sie können viele Museen besuchen – ein Gobelin-Museum, ein Museum über die Gespenster in der Gegend, das Museum der Region Valašsko, aber auch eine Sternwarte und einen barocken Kornspeicher.

 

Informationszentrum – Infozentrum

Komenského 169, 757 01  Valašské Meziříčí

+420 571 615 200, +420 775 109 809, www.agenturavia.eu , info@agenturavia.eu

Das Kinský-Schloss

Im Schlossobjekt befindet sich das Museum der Region Valašsko.

Die mährische Gobelin-Manufaktur

wurde im Jahr 1908 gegründet, als der akademische Maler Schlattauer die Gobelin- und Teppich-Herstellung in die Stadt brachte. Im heutigen Gobelin-Atelier können sie die Herstellung in Kursen ausprobieren.

Die Sternwarte von Valašské Meziříčí – für die Öffentlichkeit wurde sie im Jahr 1955 geöffnet. Regelmäßig führt sie unterschiedlichste Aktionen für eine möglichst breite Öffentlichkeit, sowie für Fachleute und Amateur-Astronome durch.

 

Štramberk

Ein historisches Städtchen im Vorgebirge der Beskyden, wegen seinem malerischen Aussehen „Mährisches Betlehem“ genannt. Die Stadt und Umgebung beherrscht die Burgruine mit dem Rundturm, genannt „Trúba“. Ein unnachahmliches, architektonisches Unikat stellt die Traditionelle Architektur der gezimmerten Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert dar, der Großteil davon bildet das städtische Denkmalgebiet. Das duftende Lebkuchengebäck der „Štramberker Ohren“ („Štramberské uši“) und der Maler Zdeněk Burian mit seinen Urzeitbildern machten Štramberk berühmt.

Informationszentrum – Infozentrum

Záuličí 456 , 742 66  Štramberk

+420 556 812 085, www.stramberk.cz, mic@stramberk.cz

Der Turm „Štramberská Trúba“

ist der letzte erhaltene Teil der ehemaligen Burg aus dem Ende des 13. Jahrhunderts, der Turm „Štramberská Trúba“ ist ein Rundturm, gemauert aus Bruchstein und gedeckt mit einem kegelförmigen Schindeldach. Zum Aussichtsturm hergerichtet wurde er im Jahre 1903.

Das Zdeňek Burian-Museum

Zdeněk Burian war ein weltberühmter Prähistorik- und Abenteuer-Maler, der einen Teil seines Lebens in Štramberk verbrachte.

Die Höle Šipka

Ein überaus bedeutender Ort, der Štramberk in der wissenschaftlichen Welt durch den Fund eines Unterkiefer-Bruchstückes eines Neandertalerkindes berühmt machte.

Hukvaldy

Hukvaldy freut sich großer Beliebtheit unter Besuchern, da es die Möglichkeit zur Besichtigung der Burgruine und zu Spaziergängen durch den Natrupark bietet. Vom musikalischen Schaffen Leoš Janáčeks Begeisterte können die Leoš Janáček-Gedächtnisstätte und auch sein Geburtshaus besichtigen. Die Besucher von Hukvaldy können im Juli und August das internationale Musikfest „Janáčkovy Hukvaldy“ und weitere Veranstaltungen besuchen, die insbesondere auf der Burg stattfinden, z.B. das mittelalterliche Ritterfest, das Hexentreffen oder Gespenster-Umtriebe auf der Burg.

Informationszentrum – Infozentrum

Hukvaldy 40, 739 46 Hukvaldy

+420 558 699 221, www.hukvaldy.eu, infocentrum@ihukvaldy.cz

Die Burgruine Hukvaldy mit Naturpark

Die innere Burg wird aus drei Gebäudeflügel gebildet, die durch die Stadtmauer mit den Türmen verbunden sind. Zu Spaziergängen lädt ein ausgedehnter Naturpark - in ihm fand auch das tschechische Musikgenie Leoš Janáček Inspiration. Jedes Jahr im Sommer findet das Musikfestival „Janáčkovy Hukvaldy“ statt, sowie im Herbst die Weinlese von Hukvaldy, die auch die Beendigung der Burg-Saison ist.

Die Leoš Janáček-Gedenkstätte

wurde im Jahr 2000 feierlich eröffnet. In ihr befindet sich eine Lernausstellung, die Janáčeks Verhältnis zu seinem Geburtsort Hukvaldy aufzeigt und dokumentiert das Zusammenspiel des Genius loci mit dem kompositorischen Werk.


Bílovec

die Stadt der Odřivous, so wurde die Stadt zu Zeiten der Herren aus Kravaře genannt. Eine Sage erklärt den Ursprung des Stadtwappens (ein umhülltes Geschoss) von Bílovec, d.h. des Wappens der Odřivous. Besucher können das Stadtmuseum besuchen, wo man alles über die Stadtgeschichte erfährt. Im Stadtkern befindet sich ebenso ein Renaissance-Schloss, das aber für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Das Charakteristikum des Stadtplatzes ist sein Pflaster im Schachbrettmuster, das in das tschechische Guinness-Buch der Rekorde und Kuriositäten aufgenommen wurde.

 

Informationszentrum – Infozentrum

Slezské náměstí 1, 743 01  Bílovec

+420 556 411 545 , www.bilovec.czinfo@bilovec.cz

 

Das Stadtmuseum

Das gemauerte zweistöckige Haus stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und ist am südöstlichen Eck des Platzes gelegen.

Der Schlesische Platz („Slezské náměstí“) mit Schachbrett

In der Mitte des Platzes befinden sich das Rathausgebäude, das bereits im Jahre 1593 errichtet wurde, sowie die Kirche St. Nikolaus, die die nördliche Seite des Platzes schließt. Innerhalb der Kirche befinden sich Gemälde des hier geborenen Malers F. I. Leicher. Die Spezialität des Platzes ist das Steinpflaster im Schachbrett-Muster, auf dem Besucher in Ruhe eine Schachpartie spielen können.


Kelč

Die Stadt an der Grenze zwischen den Regionen Haná und Valašsko - in der malerischen Hügellandschaft der Region Záhoří - kann sich mit einer älteren Geschichte als die heute umfangreicheren Städte in der Umgebung rühmen. Der erste schriftliche Beleg stammt aus dem Jahr 1131. Kelč ist aber zugleich eine der jüngsten Städte der Tschechischen Republik, da das Tschechische Parlament erst am 1. Juli 1994 der Stadt Kelč den Stadtstatus zurückgab. Sie gehört zu den bedeutenden archäologischen Gegenden des Kreises Vsetín. Der historische Stadtkern ist eine städtische Denkmalzone.

www.kelc.cz

Das Schloss Kelč – ein ursprünglich spätgotisches Schloss aus den Jahren 1585 – 1596, im 17. Jahrhundert im Renaissance-Stil und in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts im Barock-Stil hergerichtet. Gegenwärtig ist im Schloss eine Berufsschule und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul – spätbarocke Architektur mit Interieur im Empirestil und weiteren Objekten des Kirchenareals (Kreuzberg, Kapelle, Pfarrhof).

Das Geburtshaus der Brüder Křička – Ort für eine ständige Ausstellung, die der Familie Křička gewidmet ist, aus der Jaroslav (Komponist), Petr (Dichter) und Pavel (Schriftsteller) am bekanntesten wurden.

Das Rathaus – stammt aus dem 17. Jahrhundert, auf dem Platz steht eine barocke Jan Nepomuk-Statue.


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