Städte
Polná – historische Stadt des Jahre 2006
In der altertümlichen Stadt Polná im Herzen der Region Vysočina (erste schriftliche Erwähnung 1242) leben heutzutage mehr als 5000 Einwohner. Der einstige Ruhm der Stadt spiegelt sich in einer Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten, über die die dominante Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt, das der Gotik und Renaissance zuzuordnende Burgareal und das Schloss thronen. Die nostalgische und altertümliche Atmosphäre des Stadtzentrums, dessen Kolorit auch Sehenswürdigkeiten der jüdischen Kultur verbirgt, ergänzt eine mannigfache Naturszenerie in der nahesten Umgebung. Die historische Stadt Polná lässt es sich deshalb nicht nehmen Sie zum Besuch einzuladen...
Praktische Informationen:
Informationszentrum – Infozentrum
Husovo nám. 39, 588 13 Polná
+420 567 559 211, www.infocentrumpolna.cz, www.město-polna.cz, infocentrum@mu-polna.cz,
po-pá 8.00-12.00, 12.30-16.30, so-ne 9.00-11.30, 12.30-15.30 hod.
Wir empfehlen zu besuchen:
Die Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt (Nationales Kulturdenkmal)
Errichtet in den Jahren 1700-1707 nach ursprünglichen Plänen des italienischen Meisters Dominik de Angeli. Die dreischiffige Barock-Basilika ist eine der monumentalsten in Tschechien – 63m lang, 26m breit und 22m hoch. Nach einem Brand im Jahr 1863 wurde der Turm nach den Plänen des Architekten F. Schmoranz neu errichtet und erreicht eine Höhe von 64m. Das Interieur ist reich mit Stuckarbeiten florentinischer Künstler ausgeschmückt.
Das Burg- und Schlossareal – Das Stadtmuseum
Die ursprüngliche Burg aus dem 13. Jahrhundert, im Renaissance- und Barock-Stil umgebaut, stellt eine Ansammlung an Fragmenten architektonischer Objekte aus verschiedenen Stilrichtungen dar. Nach dem Brand im Jahre 1794 wurde sie nicht mehr in der ursprünglichen Größe wiederhergerichtet.
Die Synagoge – Das regionale jüdische Museum
Den Gewölbebau der Synagoge errichteten die Juden nach der Ghetto-Entstehung im Jahre 1684. Heutzutage ist die Synagoge Eigentum des Verbandes der jüdischen Gemeinden in Prag und dient als regionales jüdisches Museum mit den ständigen Ausstellungen „Die Geschichte des Leopold Hilsner“ und „Geschichte der Juden in Polná“. Aus Mitteln der EU wird eine umfassende, komplexe Revitalisierung des jüdischen Ghettos durchgeführt.
Die alte Schule Polná
Die alte Schule in Polná ist eine gesonderte Ausstellung des Stadtmuseums Polná. Sie ist im Haus „Brožův dům“ in der Straße Poděbradova 77 untergebracht. Ein Vorzeigestück eines typischen Bürgerhauses der Renaissance mit wertvollen, zeitgemäßen Elementen.
Der jüdische Friedhof
Der jüdische Friedhof mit seiner Einfriedungsmauer und Tor befindet sich 700m nordwestlich des Platzes „Husovo náměstí“ hinter der Straße „Pod Kalvárií“. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1622, also aus der Zeit nach der Schlacht am Weißen Berg. Den Friedhof unterhält und pflegt eine unabhängige Freiwilligen-Gruppe aus Polná und Jihlava.
Lassen Sie sich nicht entgehen:
Möglichkeit zum Besuch des Freizeitzentrums „U Studánky“ – ein Sportplatz mit Kunstrasen, Halfpipe, Tischtennisplatten, Basketballkorb und Kinderspielplatz mit Wippe.
Möglichkeit zum Besuch des Erholungs- und Sportareals am Teich Peklo – ein Naturbad, Boots- und Tretboot-Fahrten, Plätze für Beachvolleyball, Fußball, Kletterwände, Tischtennisplatten, Basketballkorb, Boule.
Vergessen Sie nicht auch weitere historische Städte zu besuchen:
Brtnice
Die erste erhaltene schriftliche Erwähnung über die Stadt Brtnice ist in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1234. Sie liegt in einem Tal des kleinen Flusses Brtnice, am Verkehrsweg Jihlava-Třebíč. Der Stadtname ist von Orten abgeleitet, an denen Bienenhäuser standen = „brtě“. Bis zum Dreißigjährigen Krieg war Brtnice eine der reichsten Städte in der Region Jihlavsko, blühend an Handel und Handwerk.
Brtnice hat 38 denkmalgeschützte Objekte. Die erklärte Denkmalzone der Gemeinde macht etwa ein Drittel der heute bebauten Gemeindefläche aus.
Informationszentrum – Infozentrum
Náměstí Svobody 74 (Dům Valdštejnů), 588 32 Brtnice
+420 567 571 722, www.brtnice.cz, infocentrum@brtnice.cz
Das Waldstein-Haus
In einem Eckhaus am Stadtplatz, gegenüber zur Kirche, finden Besucher das Infozentrum von Brtnice mit einem reichen Angebot an Publikationen, Postkarten usw. Es bietet auch Museumsausstellungen, die den wichtigen Ereignissen aus der langen Stadtgeschichte gewidmet sind und Exponate, die die Vergangenheit belegen.
Das Hoffmann-Haus
Das Hoffmann-Haus ist ein bedeutendes, bauliches und kulturhistorisches Denkmal. Es schließt den östlichen Teil des Platzes.
Das Haus besaßen mehrere Generationen der Ahnen des Architekten Josef Hoffmann (geb. 1870 in Brtnice, gestorben 1956 in Wien). Im Jahr 2003 wurde das Haus nach Fotografien von Hoffmanns Arbeiten restauriert und in die Gestalt versetzt, die ihm Josef Hoffmann verlieh. Seit dem Jahr 2006 ist das Hoffmann-Haus eine gemeinsame Arbeitsstätte der Mährischen Galerie Brünn und des Österreichischen Museums für angewandte Kunst / Gegenwartskunst in Wien.
Chotěboř
Die Stadt Chotěboř liegt in einem Gelände südlich des Eisengebirges („Železné hory“), das an den westlichen Teil der Böhmisch-Mährischen Höhe anliegt. Im Jahr 1949 wurde sie Kreisstadt und seit dem Jahr 1960 Teil des Ostböhmischen Kreises, folgend ab dem Jahr 2003 Teil des Kreises Vysočina und ebenso Gemeinde mit einem erweiterten Wirkungsbereich der Staatsverwaltung III. Stufe. Der rechtliche Bezirk hat 22 Tausend Einwohner in 31 Gemeinden. Sie ist bezüglich Einwohnerzahl, wie auch flächenmäßig, das größte Mitglied im Verband der Gemeinden der Region Podoubraví.
Informationszentrum im Objekt der Stadtbücherei
Krále Jana, 583 01 Chotěboř
+420 569 626 634, www.choteborinfocentrum.webk.cz, infocentrum@chot.cz
Das Schloss in Chotěboř
Es befindet sich am nördlichen Stadtrand. Ursprünglich eine Festung, wurde später an ihrer Stelle ein einstöckiges, vierflügeliges Schloss mit Hof erbaut.
Die Kapelle St. Anna bei Chotěboř
Sie ist eine wichtige Sehenswürdigkeit auf einer Anhöhe in der Nähe der Stadt Chotěboř.
Jaroměřice nad Rokytnou
Die Stadt liegt im Becken von Jaroměřice am Fuß der Böhmisch-Mährischen Höhe, etwa 13km von Třebíč entfernt. Reich durch sein kulturelles Erbe, das hiesige Barockschloss mit St. Margarethen-Kirche, und dem Schaffen des Komponisten František V. Míča und des Dichters Otokar Březina. Nach der Legende wurde sie im Jahr 1311 an einer Stelle gegründet, an der der Fürst Jaromír aus dem Geschlecht der Přemysliden einen gewaltigen Hirsch erlegte. Der Fürst fand Gefallen an dem Ort, und befahl daher die Stelle zu roden und im Frühjahr für eine zukünftige Stadt und eine kleinere Burg zu vermessen. Und von der Vermessung im Frühjahr gewann die Stadt seinen Namen. Den Hirsch trägt die Stadt seit Jahrhunderten im Wappen.
Touristisches Informationszentrum
nám. Míru 2, 675 51 Jaroměřice nad Rokytnou
+420 568 408 026, www.jaromericenr.cz, mks@jaromericenr.cz
Das Otokar Březina-Museum
wurde von der Otokar Březina-Gesellschaft im Jahr 1931 in dem Haus eingerichtet, in dem er bis zu seinem Tod lebte. In der Hausfassade ist eine Gedenktafel mit Relief des Dichters angebracht, entworfen nach einem Porträt von František Bílek.
Die Kirche St. Margaretha
Einen ebenbürtigen und nicht unabtrennbaren Teil des Schlosskomplexes bildet die Kirche St. Margaretha.
Jihlava
Jihlava befindet sich inmitten der Böhmisch-Mährischen Ebene an der Grenze zwischen Böhmen und Mähren (Beleg dieser Tatsache sind vier bis heute erhaltene Grenzsteine). Die Stadt kann sich v.a. mit einer Reihe Sehenswürdigkeiten der Frühgotik und Renaissance rühmen, mit denen sie – was den Grad der Erhaltung betrifft – zu bedeutendsten Städten in Mitteleuropa zählt. Im Jahr 1982 gewann Jihlava den Status des Städtischen Denkmalgebiets, das Besuchern mit seinen 213 denkmalgeschützten Objekten und Dutzenden an weiteren baulichen Denkmälern und einer abwechslungsreichen Vergangenheit wirklich unvergessliche Erlebnisse bietet.
Turistické informační centrum Jihlava
Masarykovo náměstí 2, 586 01 Jihlava
+420 567 167 158, fax +420 567 167 157, www.visitjihlava.cz, tic@jihlava-city.cz,
Das Frauentor („Brána Matky Boží“)
Das typische Wahrzeichen der Stadt ist zugleich das einzige Tor, das von den ursprünglich fünf mittelalterlichen Stadttoren erhalten blieb. Es entstand in der Zeit des Aufbaus der Stadt und seiner Befestigung am Anfang der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Das Gustav Mahler-Haus
Die Anfänge des ursprünglich mittelalterlichen Hauses in der Straße Znojemská 4 fallen in das 16. Jahrhundert.
Im Haus ist eine ständige Ausstellung über Gustav Mahler und Jihlava, die nicht nur alleine der Persönlichkeit dieses bedeutenden Komponisten und Dirigenten von Weltrang, sowie seiner Familie, gewidmet ist, sondern beschäftigt sich auch mit der Koexistenz der tschechischen, deutschen und jüdischen Nationalität im Raum Jihlava.
Náměšť nad Oslavou
Die Stadt Náměšť nad Oslavou entstand einst als Handelskolonie an der Furt über den Fluss Oslava. Erst im 14. Jahrhundert, unter den Herren aus Lomnice, wurde Náměšť eine von der Obrigkeit verwaltete Untertanenstadt. Seit je hatte Náměšť das Recht zweier Märkte und eine Reihe weiterer Privilegien. Zu gewaltiger kultureller und wirtschaftlicher Blüte der Gemeinde kam es in der Zeit vor der Schlacht am Weißen Berg unter den Žerotínové, den bedeutenden Förderern der Kultur der Böhmischen Brüder. Seit der Hälfte des 18. Jahrhunderts beeinflussten die letzten Gutsherren, die Haugwitz, das Leben der kleinen Stadt deutlich. Im Jahr 1850 wurde Náměšť Sitz eines Gerichtsbezirkes und im Jahre 1923 wurde es zur Stadt erhöht.
Informationszentrum – Infozentrum
Masarykovo nám. 100, 675 71 Náměšť nad Oslavou
+420 568 620 493, www.namestnosl.cz, mks-namest@iol.cz,
Das Schloss (Nationales Kulturdenkmal)
Eine ursprünglich mährische Fürstenburg. Im 13. Jahrhundert gewann die Burg den Charakter einer gotischen Festung. Jan der Ältere von Žerotín baute sie in den Jahren 1572-1579 in ein Renaissance-Schloss um. Die letzten Besitzer, die Haugwitz, besaßen das Schloss bis zum Jahr 1945, als es konfisziert und zum Sommersitz des Präsidenten hergerichtet wurde.
Die barocke Brücke mit Statuen
Die barocke Brücke über den Fluss Oslava lies der Gutsherr von Náměšť, der Graf Václav Adrian von Enkenvoirt im Jahr 1737 an Stelle einer älteren Brücke errichten, die vom Hochwasser im Jahr 1706 verschlugen wurde. Den Bau beendeten die nächsten Herrscher - die Kufsteins, die die Brücke mit einer Sammlung aus 20 Barockstatuen besetzen ließen. Vater dieses Vorschlages und vielleicht auch dieser Statuen ist Josef Winterhalder der Ältere. Wahrscheinlich meißelte er selbst aus Sandstein 4 Engel und 4 weitere Heiligenstatuen. Die übrigen Statuen schuf Alexander Jelínek.
Nové Město na Moravě
Die Stadt mit mehr als zehntausend Einwohnern ist administratives Zentrum der Region Vysočina mit vielen kulturellen und sportlichen Traditionen und einem breiten Dienstleistungsangebot. Sie ist Geburtsort der bedeutenden Bildhauer Jan Stursa und Vincenc Makovský, von Malern und weiteren Künstlern. In der Stadt befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und bedeutende Touristenziele, z.B. die Galerie und das Museum der Region Horácko. In der Umgebung sind Skipisten und Dutzende Kilometer von gewarteten Langlaufspuren. Im Skisportgebiet werden regelmäßig internationale Wettbewerbe im Skilanglauf und Biathlon abgehalten. Im Jahr 2013 werden hier die Biathlon-Weltmeisterschaften stattfinden.
Informationszentrum – Infozentrum
Vratislavovo náměstí 97, 592 31 Nové Město na Moravě
+420 566 650 254, www.nmnm.cz, ic@nmnm.cz
Das Städtische Informationszentrum Nové Město na Moravě
Das alte Rathaus – Ein ehemaliges Renaissance-Rathaus aus der Mitte des 16. Jahrhundert, in dem sich heute das Museum der Region Horácko mit einer einzigartigen Attraktion im Museumsatrium befindet – eine Gruppe beweglicher, volkstümlicher Figuren, die von einem Wasserrad angetrieben werden - der kleinen Mühle von Vír: „Vírský mlejnek“.
Das Schloss - das Areal stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde nach einem Stadtbrand in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts umgebaut. Es handelt sich um eine Gruppe mehrerer Gebäude mit zwei geschlossenen Höfen. Durch seine Situierung auf dem historischen zentralen Platz dominiert es die Stadt. Heute befindet sich hier die Ausstellung der Horácko-Galerie.
Pacov
Die Stadt Pacov, die Geburtsstätte des bedeutenden tschechischen Dichters Antonín Sova, finden Sie an der Grenze zwischen Südböhmen und der Region Vysočina, zwischen Pelhřimov und Tábor. Die Anfänge der Stadt reichen in das 13. Jahrhundert, davon zeugt die erste schriftliche Nachricht und erhaltene, materielle Quellen. Die städtische Denkmalzone umfasst den historischen Kern Pacov und einige anliegende Straßen. Schmuck der Stadt sind zahlreiche hergerichtete und gepflegte Sehenswürdigkeiten, die Häuser am Stadtplatz, das frisch renovierte Schloss und weiteres. Die Umgebung der Stadt bietet ideale Vorraussetzungen für ein aktives Verbringen der Freizeit – markierte Strecken zum Wandern und Fahrradfahren.
Das Tourismus- und Informationszentrum der Mikroregion Stražiště
Hronova 1078, 395 01 Pacov
+420 608 302 065,+420 565 443 307, www.infocentrum.straziste.cz
Das städtische Museum Antonín Sova von Pacov
Das den Namen des berühmten tschechischen Dichters Antonín Sova tragende Museum wurde im Jahr 1908 von dem Historiker Prof. Ferdinand Pakosta gegründet. Das Institut sammelt seltene Materialien zu den Internationalen Motorsport-Wettkämpfen auf dem Pacov-Ring in den Jahren 1905-1905 und mehr.
Die städtische Denkmalzone
Die städtische Denkmalzone in Pacov wurde im Jahr 1990 wegen seinem historischen, mittelalterlichen Ursprung und einer Menge baulicher und kultureller Denkmäler ausgerufen.
Počátky
Die Stadt Počátky liegt in der Liegenschaft des ehemaligen Kreises Pelhřimov, auf den bewaldeten Hügeln, mit einem Reichtum an Fischweihern, Bachquellen, die die Anfänge von großen Flüssen sind. Davon leitet die Stadt ihren Namen ab. Die Besiedelung der Region Počátecko erfolgte im 13. Jahrhundert. Der älteste bekannte Herr des Gutes war Vítek ze Švábenic, schrittweise war es dann in den Händen der Herren von Hardegg, Hradec, Slavata und der Sternberg. Am Ende des 17. Jahrhunderts ging das Gut von Žirovnice mit der Region Počátecko als Mitgift unter die Herrschaft der Sternberg. Die Wappen und die Initialen der beiden Eheleute Anna Lucie Slavatovna und Adolf Wratislav sind bis heute im Stadtwappen.
Informationszentrum – Infozentrum
Palackého náměstí 7, 394 64 Počátky
+420 561 034 920-1, www.pocatkly.cz, infocentrum@pocatky.cz
Das Rathaus
Die Stadtbehörde. Frühbarock aus dem 17. Jahrhundert, wiederhergerichtet nach einem Brand im Jahr 1821. Eine Jan Nepomuk-Statuengruppe aus dem Jahr 1717, geschaffen von František Baugut.
Die städtische Denkmalzone
Počátky ist seit dem Jahr 1989 städtische Denkmalzone. Die Zone bildet der dreieckige Palacký-Platz mit der darüber thronenden Kirche St. Johannes der Täufer und der Jan Nepomuk-Statuengruppe. Der Platz ist von einer Wehrmauer umringt, ursprünglich mit zwei Zutrittstoren. Mit der Stadtgeschichte können Sie sich im Stadtmuseum bekannt machen, das übrigens das älteste im Kreis Pelhřimov ist.
Přibyslav
Přibyslav befindet sich am oberen Lauf des Flusses Sázava. Der erste schriftliche Beleg stammt aus dem Jahr 1257 in Zusammenhang mit dem Silberabbau. An den mittelalterlichen Ursprung der Stadt erinnern die Hufeisenform des Stadtplatzes und ein unterirdisches System an Gängen. Der älteste erhaltene Bau ist der gotische Stadtturm, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur barocken Kirche befindet, dem Pfarrhof und dem Herren-Spital. Unweit von Přibyslav, bei der heutigen Gemeinde Žižkovo Pole, starb am 11. Oktober Jan Žižka von Trocnov. Hier ist das Hügelgrab von Žižka. In der Stadt wurde der bekannte Verleger Jan Otto geboren, der Architekt und Baumeister Ing. Stanislav Bechyně, das Mitglied der Akademie der Wissenschaften und akademischer Bildhauer Roman Podrázský, dessen Werke die ganze Stadt schmücken.
Kulturní zařízení města Přibyslav, Informační centrum a městské muzeum
Bechyňovo náměstí 45, 582 22 Přibyslav
+420 569 484 257, +420 569 484 361, wwwkzmpri
Das Schloss von Přibyslav
lies im Jahre 1560 der Herr Zachariáš z Hradce als sein Jagdschloss erstellen. Heute ist es Sitz des Feuerwehverbandes Böhmen, Mähren und Schlesien und größtes Feuerwehrmuseum, das nicht nur die Tätigkeit der tschechischen Einheiten im Lande skizziert, sondern quasi auf der ganzen Welt.
Das Kurfürst-Haus
Ein altes Bürgerhaus, heute Sitz des städtischen Museums und Kulturinstituts der Stadt Přibyslav.
Telč (UNESCO)
Telč gehört zu den ältesten Städten in Tschechien und ist ein sehr renommierter und bewunderter Ort. Sgraffito und Fresken an den geschmückten Giebeln der Bürgerhäuser auf dem historischen Platz leugnen die italienische Inspiration nicht und sehen bis heute wie zu seinen ruhmvollsten Zeiten - unter der Herrschaft der Herren aus Hradec - aus. Für seine bauliche und architektonische Einzigartigkeit wurde sie auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Informationszentrum – Infozentrum
nám. Zachariáše z Hradce 10, 588 56 Telč
+420 567 112 407 – 8, www.telc-etc.eu, info@telc-etc.cz
Der Turm Heilig-Geist
Der spätromanische Turm Heilig-Geist aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts ist das älteste erhaltene, bauliche Denkmal in Telč. Vom Kirchturm hat man einen schönen Ausblick auf Telč und seine nächste Umgebung.
Die Städtische Galerie Feuerwehrhaus („Hasičský dům“)
An der Stelle der heutigen Galerie stand ein gewölbtes gotisches Tor mit Renaissance-Giebel aus dem 17. Jahrhundert, der in eine Metzgerei mündete.











